Info-Update #1

Im Vorfeld zum „Fest der Freiheit“ hat sich bereits einiges getan. Ein kurzer Überblick über Aktionen und Geschehnisse rund um den 4.6.

  • 11:00 Unirampe: Burschi-Bummel verhindern!

Punkt 12 Uhr treffen sich dort jeden Mittwoch die deutschnationalen Burschenschafter des WKR, um Präsenz zu zeigen, ihre reaktionäre Weltanschauung zur Schau zu stellen und so Nachwuchs anzuwerben. Alle Versuche von antifaschistischen Initiativen und der ÖH Uni Wien, diesem wöchentlichen „Bummel“ der Korporierten ein Ende zu setzten, scheiterten an der Untätigkeit des Rektorats. Mit unserer Mobilisierung wollen wir den wöchentlichen Couleur-Bummel verhindern und Druck aufbauen, um den völkischen Umtrieben an der Universität ein für alle mal ein Ende zu setzen. Wir fordern als Antifaschist_innen einen klaren Bruch mit der NS-Vergangenheit der Uni und der NS-Kontinuität nach 1945.

  • Ab 17:00 Innenstadt: „Fest der Freiheit“ verhindern!

Um 19 Uhr findet im Palais Palffy (Josefsplatz) eine Podiumsdiskussion der Burschenschafter statt. Davor treffen sie sich am Michaelerplatz, um einen Umzug abzuhalten. Dies gilt es zu verhindern. Dabei setzen wir auf die Eigeninitiative von Aktivist_innen (siehe Aktionskarte) und des weiteren findet um 17 Uhr eine antifaschistische Demonstration der Offensive gegen Rechts mit Treffpunkt an der Rampe der Universität Wien statt.
Für den ganzen Tag wird es eine Rechtshilfe geben. Die Nummer, sowie weitere Updates folgen in den nächsten Tagen.

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  • Erfolge der antifaschistischen Interventionen im Vorfeld des „Fests der Freiheit“:

Das nach dem Akademikerball großkotzig angekündigte „Fest der Freiheit“ ist auf einen kurzen Spaziergang, beginnend am Michaelerplatz, zusammengeschrumpft. An der Abendveranstaltung, die im Anschluss des Umzugs stattfinden soll, nehmen aufgrund der Veröffentlichungen des NOWKR-Bündnises weder Peter Pilz, noch der ehemalige und aktuelle Chefredakteur der Presse, Andreas Unterberger und Rainer Nowak, teil. Auch der völkisch-nationalistische Großdeutschland-Träumer Gerhard Schlüsselberger soll aufgrund dieser Enthüllungen nicht mehr öffentlich für das „Fest der Freiheit“ in Erscheinung treten. Alles in Allem werten wir das als Erfolg unseres antifaschistischen Engagements.

KEIN MAL UND NIE WIEDER!
DAS FEST DER FREIHEIT VERHINDERN!

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