Pilz sagt Teilnahme an Burschi-Veranstaltung ab

In einem Blogeintrag nimmt Peter Pilz zu unserer heutigen Presseaussendung Stellung. Er bestätigt, dass er für das Podium angefragt wurde, aber seitdem von den Burschenschaftern diesbezüglich nichts mehr gehört hat. Weiters sagt er, dass er gerne mit FPÖ-Politiker_innen diskutiert, bei Burschis jedoch eine Grenze ziehe.

Was auffällt, sind die im FPÖ-Jargon geschriebenen Seitenhiebe auf „den Antifaschismus“ und unsere Pressesprecherin. Gerade jener Pilz, der nach dem WKR-Ball „Gewaltbereite präventiv“ verurteilen will, der produktive von „parasitärer“ Wirtschaft trennt, unterstellt jenen Aktivist_innen, die seit Jahren auf rechte Bedrohungen hinweisen und diese bekämpfen, sie würden damit „den Rechten“ nutzen:
„Falls das alles aber nur dazu dient, wieder unter dem Deckmantel des Antifaschismus einen Krawall vorzubereiten, sich nachher als Opfer zu präsentieren und einfach nicht zu begreifen, dass das alles nur der FPÖ und ihren Burschen nützt, dann stehe ich für diesen gefährlichen Unfug auch nicht in Form einer Falschmeldung zur Verfügung.“

Genossin Litwaks erste Reaktion dazu trifft es auf den Punkt: „Lieber Peter, vielleicht wärst du auf der Veranstaltung doch ganz gut aufgehoben gewesen. Den Hass auf Bänker und Amerika sowie auf Antifas hast du mit den Burschenschaftern ja gemeinsam!“

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